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Atemschutz beim Schweißen

Schweißrauch ist Staub, welcher sich aus Abbrand des Werkstücks, des Schweißdrahtes
und des Zusatzwerkstoffes bildet. Schon beim Schweißen von normalem "Schwarzstahl" bilden sich gesundheitsgefährdende, lungengängige Stäube. Rauche aus dem Schweißprozess legierter Stähle enthalten zusätzlich Nickelverbindungen und/oder Chromate, die krebserregend sind.
     
Die Gefahrstoffverordnung fordert deshalb, dass Stäube an der Austritts- oder Entstehungsstelle möglichst vollständig zu erfassen und zu entsorgen sind.

Vielfach ist eine effiziente Absaugung nicht möglich, bevor der Rauch den Atembereich des Schweißers erreicht.

Für diese Fälle bieten Gebläse- oder Druckluftunterstützende Atemschutzsysteme die optimale Lösung: >>>
Eine Haube, mit einer professionellen,
automatischen
Blendschutzkassette ausgerüstet, ermöglicht freie Sicht auf den Schweißprozess und die Umgebung im Hell- und Dunkelzustand. Das Visier braucht nicht hochgeklappt zu werden, der Atemschutz ist damit immer gegeben.

Über einen Verbindungsschlauch zum Gürtel wird saubere Luft in den Atembereich des Schweißers geblasen, ein leichter Überdruck verhindert das Eindringen von Rauchen von außen. Ein Atemwiderstand besteht nicht, der Schweißer kann sehr komfortabel arbeiten.

Ein Feinstaubfilter der höchsten Güteklasse sitzt vor dem Gebläse, das an einem Gürtel auf dem Rücken des Schweißers getragen wird. Der Nutzer kann sich frei bewegen.

Die Druckluftversion wird in Bereichen eingesetzt, in denen die Gefahr niedriger Sauerstoffkonzentrationen bestehen. Die Druckluft wird über einen Spiralschlauch zum Gürtel des Schweißers geleitet.

Je nach Anwendung, Budget und Komfortanspruch sind verschiedenste Kombinationen von Hauben, Blendschutzkassetten und Gebläsen möglich.

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